I fucking love Money

Folgendes Setting: Ein großes, buntes Schild mit der Aufschrift „ICH LIEBE GELD!“ und ein stylishes „I <3 Money“ -Tshirt. Würdest du dich damit mitten auf die Flaniermeile deiner Stadt wagen? Würdest du dazu rufen: „Geld ist geil! Geld ist geil! Lasst uns alle reich werden!„?

Ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster und beantworte die Frage für dich mit einem: „Eher nicht…„. Woran liegt es, dass Geld in unserer Gesellschaft so sehr stigmatisiert ist, wie sonst vielleicht nur Sex und das Desinteresse am „Tatort“? Wenn ich mich im Anzug in die Berliner U-Bahn setze und dabei im Buch vom Finanzwesir zum Vermögensaufbau blättern würde, so würde ich wohl mehr abschätzige Blicke erhalten, als der Typ mit Tennissocken in den Sandalen und Dosenbier in der Hand, der mir gegenüber sitzt. Getreu dem Motto: „Über Geld spricht man nicht, Geld hat man“, ist Geld selten mal ein Thema in freundschaftlichen Gesprächen. Der eigene Weg für den Vermögensaufbau wird ungerne zur Sprache gebracht. Einem „Oh, man bin ich gerade broke. Der Monat ist mal wieder länger als das Konto“ dagegen wird in aller Regel mit wohlwollendem Gelächter und Nicken begegnet.

Geld verdirbt den Charakter“ – Ein weiteres beliebtes Sprichwort. Es drückt die Beziehung vieler Menschen zum Reichtum aus. Reiche Menschen gelten als oberflächlich, eingebildet und arrogant. In breiten Schichten der Bevölkerung herrscht die Meinung, dass man heutzutage ja nicht mehr auf gerechtem Wege reich werden könne. Da müsse schon ein Erbe, die Bereitschaft über Leichen zu gehen oder mindestens eine gehörige Ladung Glück her. Wer einen reinen Charakter behalten möchte und ein „guter“ Mensch sein möchte, der solle kein Geld begehren. Die wirklich wichtigen Dinge im Leben könne man doch ohnehin nicht mit Geld kaufen!

Ich glaube, wer behauptet Geld sei ihm oder ihr egal, Reichtum sei verabscheuungswürdig und ein Vermögen würde sein Lebensglück nicht steigern, der hat ein falsches Bild vom Geld…oder belügt sich einfach selbst.

Worin liegt dies begründet?

  1. Einer falschen Einstellung zum Geld – Viele von uns werden mit einer negativen Einstellung zum Thema Geld erzogen. Bei mir war es eigentlich nie Thema. Geld wurde immer als eine Notwendigkeit dargestellt, die man sparsam behandeln solle, die aber auch keinen zu großen Stellenwert im Leben einnehmen solle. Es gebe doch wirklich wichtigere Dinge. Man könne mit dem zufrieden sein was man hat. Nach Reichtum zu streben ist die Sache einfach nicht wert. Zu riskant und man müsse schon rücksichtslos vorgehen um wirklich reich zu werden.
    Hin und wieder mag es auch eine Art von elterlicher Selbstrechtfertigung sein. Man sei halt nicht reich, weil „die da oben“ es verhindern. Außerdem sei man nunmal Mittelschicht. Das ist halt so.
  2. Ein falsches Bild vom Geld – Dazu kommt ein verqueres Bild vom Geld. Was ist Geld? Für viele einfach nur eine Zahl auf dem Konto. Münzen, Scheine. Ein neuer Fernseher und ein neues Auto. Geld zu lieben kann in Folge dessen nur als oberflächlich angesehen werden. Mehr Geld verdienen um mehr Schnickschnack zu erwerben. Nicht nur in Zeiten in denen Minimalismus ein neuer Trend ist, erscheint dies ein hohles Ziel. Dinge können schließlich nur begrenzt zu mehr Lebensglück beitragen.
  3. Selbstbetrug – Wie geht man am besten mit einem Ziel um, dessen Erreichen in weite Ferne zu rücken scheint? Genau: man erklärt das Ziel für falsch und definiert sich ein leichteres Ziel. Ein Vermögen ist mit viel Arbeit verbunden, mit Rückschlägen und wahrscheinlich auch mit kargen Zeiten. Deutlich einfacher ist es, Ziele einfach neu zu definieren. „Was ich habe reicht doch aus. Ich hab doch alles gegeben aber man braucht halt Beziehungen. Oder Glück. Naja ich spiele jetzt Lotto und wenn’s sein soll, soll’s sein. Wenn nicht, dann eben nicht.

I fucking love Money

Ich liebe Geld. Ich bin sehr weit davon entfernt reich zu sein. Aber ich sage auch offen: Ich wäre es gerne. Bevor du jetzt gleich ein falsches Bild von mir bekommst, lass mich etwas ausholen.

Um meine Liebe zum Geld zu begründen, muss ich damit anfangen zu schildern, was Geld für mich symbolisiert. Ich stimme zu: Geld als materielles Gut alleine übt auf mich keine Faszination aus. Ich fand als Kind Dagobert Duck’s Bad im Safe zwar toll aber in der Realität würde der Sprung in die Münzen wohl mit Knochenbrüchen enden. Auch der Blick auf mein Konto geilt mich nicht auf. Ich bin zwar durchaus ein Zahlenmensch aber meinen exakten Kontostand habe ich selten im Kopf. Ebenso bin ich zwar ein sparsamer aber kein geiziger Mensch. Wenn ich meine, ein Kauf würde mir große Freude machen, dann tätige ich ihn. Er muss sicherlich in einem sinnvollen Verhältnis zum Preis stehen, doch Stunden in einen Preisvergleich zu stecken oder das Bier lieber in der Dose auf der Parkbank als im Biergarten zu trinken, weil es billiger ist, macht für mich keinen Sinn.

Ich bin vielmehr fasziniert dem Konzept „Geld“. Geld ist eine immaterielle Sache. Klar gibt es Scheine und Münzen und Kontostände. Doch diese haben alle nur einen Wert für uns, weil wir ihnen diesen Wert zugestehen. Wir einigen uns darauf, dass eine Münze beispielsweise den Wert eines Brotes oder einer Flasche Cola hat. Ein unglaublich tolles Konzept: Ich muss nicht mehr ewig hin und her tauschen, um zu erhalten, was ich begehre. Geld ist das universelle Tauschmedium.

In aller erster Linie ist Geld jedoch in Zahlen ausgedrückte Freiheit. Jeder möchte doch sein Leben nach seiner eigenen Façon leben, oder? Wir alle haben eine Vorstellung davon, was ein erfülltes Leben bedeutet. In unseren Träumen existiert diese bestimmte Idealvorstellung. In den seltensten Fällen wird diese lauten: „Verdammt reich sein.“ Viel eher möchtest du vielleicht eine kleine Hütte in den Bergen besitzen, genug Zeit für Familie haben und sämtliche Kunstmuseen dieser Welt besuchen.

Die meisten Träume werden in erster Linie wenig mit Geld zu tun haben. Doch wenn wir dann den Filter der Realität über besagte Träume legen, zeigt sich, dass Geld der ultimative Katalysator für sie ist. Das die Erfüllung der eigenen Wunschvorstellung vom „perfekten“ Leben oftmals am Geld scheitert, ist nunmal ein harte Wahrheit. Geld schafft Freiräume. Fehlendes Geld engt ein und verschiebt die Erfüllung von Wünschen in die Zukunft.

Geld verdirbt nicht den Charakter. Geld verdeutlicht den Charakter. Wenn ein Arschloch zu Geld kommt, ist es wahrscheinlich, dass ihm seine Eigenschaft als Arschloch einfacher anzusehen ist. Krokoleder-Stiefel, Designer-Jeansjacke mit abgestimmter Goldkette und Mercedes G-Klasse in Neongelb sprechen vermutlich für sich. Wer die Machtstellung, die ihm Geld bietet, nutzt um Menschen abschätzig zu behandeln, der wäre vermutlich auch als armer Schlucker kein Prinz Charming.

Es gibt im Gegenteil dazu genügend Beispiele von Menschen, die die Verantwortung, die Geld mit sich bringt, annehmen und wundervolle Dinge tun. Und zwar so wie sie es wollen. Wer beispielsweise behauptet, „die Reichen“ seien Schuld an allen Übeln dieser Welt, der hat kein Recht daraus abzuleiten, das Streben nach Geld wäre unmoralisch. Ganz im Gegenteil: Diese Menschen haben die Pflicht nach Reichtum zu streben. Denn nur dann können sie beweisen, dass sie es besser können. Dann können sie tatsächlich etwas verändern. Sich mit einem Transparent auf die Straße zu setzen ist schön und gut. Vor allem aber ist es auch einfach. Gutes Gewissen inklusive. Was wirklich schwer ist, ist Verantwortung zu übernehmen und alles dafür zu geben eine Veränderung zu bewirken. In sehr vielen Fällen ist der Aufbau eines Vermögen ein Teil davon.

Ich liebe Geld, weil es mir ermöglicht mein Leben in vielen Bereichen selber zu bestimmen. Ich würde mir wünschen, dass wir offener und mit weniger Vorurteilen über Geld reden können. Geld ist selten die Ursache des Übels, meist liegt es an der Art und Weise wie Geld eingesetzt oder erworben wird. Ich denke das Streben nach Vermögen und das Führen eines verantwortungsvollen Lebens schließen einander nicht aus. Im Gegenteil.

Zu dem Artikel hat mich das äußerst unterhaltsame Buch „You are a badass at making money“ inspiriert, welches ich auch im letzten Post kurz vorgestellt habe.

Cheers.

16 Kommentare

  1. Ich bin noch glücklich mit meiner Sandkastenliebe liiert. Das muss wohl auch wahre Liebe sein 🙂
    Ihr Name ist: GELD

    Das findet nicht jeder toll. Aber wenn ich es mir aussuchen muss, hab ich lieber Geld, als Leute um mich, die Geld doof finden.
    Kommt ja auch immer drauf an, was man daraus macht und wie man damit umgeht, wenn man Geld hat. Das hast du ja im Artikel hübsch rausgearbeitet.

    Mal sehen, ob wir genug Leute für eine „Geld ist geil!“ Demo zusammenkriegen.
    Ich bastel die Schilder du und besorgst die T-Shirts?

    • Hey Vincent,

      eine schönere Love-Story habe ich noch in keinem Hollywood-Streifen gesehen. Ich hoffe ihr bleibt auf ewig glück miteinander 🙂

      Klar, die T-Shirts besorge ich! Seit diese „I <3 NY" Tshirts nicht mehr hip sind, kann man bestimmt günstig die Restbestände aufkaufen. Mit Edding mach ich dann ein "I <3 moNeY" draus!

      Man sieht sich auf der Demo!
      Pascal

  2. Moin Pascal,

    „Geld ist in Zahlen ausgedrückte Freiheit“ trifft es für mich ziemlich perfekt. Genau so muss die Einstellung zu Geld aussehen.

    Ich habe mich lange gedanklich damit auseinander gesetzt. Ich stamme aus einer klassischen Arbeiterfamilie, in der Geld nie ein großes Thema war. Nicht weil es im Überfluss da war, sondern weil gespart werden musste. Die klassischen Aussagen wie „Gesundheit ist doch viel wichtiger als Geld“ und „Mit Geld wirst du nicht glücklich“ waren damals an der Tagesordnung und ich unterschreibe die Aussagen auch. Trotzdem sag ich auch ganz klar: Mit Geld kann man ein Stück Freiheit und Lebensglück erlangen. Ich bin überzeugt, dass es viel schlimmer ist, wenn man sich jeden Tag Gedanken über unbezahlte Rechnungen machen muss. Ich kaufe im Supermarkt auch mal den teuren Markenjoghurt, weil er mir persönlich einfach besser schmeckt. Ebenso hole ich mein Fleisch frisch vom Metzger, weil ich da weiß wo es herkommt und es qualitativ einfach besser ist. Diesen Luxus gönne ich mir und bin froh ihn mir erlauben zu können. Solche kleinen Dinge bedeuten für mich schon ein Stück Freiheit.

    In diesem Sinne schließe ich mich dir und Vincent in der „Geld ist geil!“-Demo an und trage mein Shirt „Money rockz!“

    Beste Grüße
    Daniel

    • Hey Daniel,

      klingt nach einer gesunden Einstellung zum Geld. Ich stimme die absolut zu: Die kleinen Dinge machen oftmals die Freiheit aus. Sich mal die kleinen Annehmlichkeiten des Alltags zu gönnen, ohne groß darüber nachzudenken macht einen großen Unterschied. Wenn ich dagegen meine Geld verdirbt den Charakter und dafür dauernd jeden Cent umdrehen muss, nimmt Geld am Ende einen höheren Stellenwert im Leben ein, als bei vermögenden Menschen. Welch Ironie!

      Freu mich auf deinen Auftritt bei der Demo!
      Pascal

  3. Ich antworte zu Sprüchen über Geld immer folgendermaßen: „Ich hab aber kein Geld, also kann ich drüber sprechen.“
    Und: „Ich kenne so viele Leute ohne Geld, die totale Charakterschweine sind, dann kann Geld den Charakter gar nicht verderben.“

    • Hi Stefan,

      stimmt, streng genommen habe ich auch kaum Geld – das meiste ist ja investiert 😉

      Absolut, es scheint keine Korrelation zwischen Vermögen und „Idioten-Grad“ zu geben. Es gibt genügend auf beiden Seiten…

      Beste Grüße
      Pascal

  4. Hey Pascal,

    die 3 Fehler beobachte ich auch immer wieder. Vor allem Punkt 1 ist manchmal dermaßen eklatant, dass ein Durchdringen fast unmöglich scheint. Wie auch immer, die Notwendigkeit von Geld wird zumindest akzeptiert und da kann man ansetzen. Blöd nur, wenn Geld an sich in der Diskussion sein Fett abbekommt. Dann wirds noch einmal schwieriger.
    Wie du bekenne ich mich auch zum Geldlover. Geld ist meine Bitch. Andersherum wärs nicht mehr so toll. Dann versinkt man im Meer des eigenen Geizes. Deshalb ist es wichtig, die eigenen Bedürfnisse nicht zu vernachlässigen, auch, wenn man spart oder Geld einen großen Stellenwert im Leben hat. Zugegeben, manchmal entdecke ich mich dabei, ein wenig kleinlich zu sein. Einerseits gut, weil nicht sofort alle schönen Dinge konsumiert werden, andererseits schlecht, weil man sich stellenweise zu viel Gedanken macht, obwohl der (vielleicht auch in der Zukunft liegende Konsum) zu krass bewertet wird.
    Wie dem auch sei, bei der Geld-Demo bin ich dabei 😉

    LG
    Johannes

    • Hey Johannes,

      festgesetzte Bilder und Meinungen sind nur schwer zu korrigieren. Gerade die Dinge, die wir während unserer Kindheit vermittelt bekommen haben, sind integraler Bestandteil unserer Identität. Und wenn es an die Identität geht, werden wir schnell emotional. Dabei auf einer sachlichen Ebene zu bleiben fällt schwer. Dennoch gebe ich dir Recht: Man sollte es immer wieder versuchen.

      Yay, dann sind wir schon vier Mann! Das ist doch eine critical Mass, die die Gesellschaft nicht ignorieren kann!

      WE LOVE MONEY, MONEY LOVES US! 😉

      Beste Grüße
      Pascal

  5. Ich halte es da einfach:
    Ich lasse den anderen ihre Meinung und erfreue mich einfach an meinem Geld.

    Diskussionen und Austausch nur mit Gleichgesinnten. Bei allen anderen sehe ich überhaupt keinen Grund warum ICH mir das antun sollte. Schafft nur Frust, evtl. noch dazu Neid. Da beschäftige ich mich doch lieber damit wie ich zu noch mehr Geld bekomme – da habe ich mehr davon… 😉

    • Hi Martin,

      deinen Frust kann ich gut verstehen. Geld wird oft zu einem emotionalen Thema und die Diskussion wird schnell unsachlich. Ich tausche mich auch lieber mit Gleichgesinnten aus – und das häufig über das Internet, da sich in meinen Bekanntenkreis leider nur wenige Interessierte befinden.
      Dennoch kann es sehr befriedigend sein, gefestigte Meinungen zu hinterfragen und den ein oder anderen zu überzeugen.

      Beste Grüße
      Pascal

  6. Hallo Pascal!
    Wieder ein sehr treffender Artikel von dir! Besonders interessant fand ich den Punkt, dass Eltern ihren Kindern Reichtum madig reden als Rechtfertigung warum sie selbst nicht reich geworden sind. Das hab ich so noch nie gesehen, stimmt aber absolut. Kinder treffen oft unbewußt genau ins Schwarze mit ihren naiven Fragen.
    Mein größerer Sohn fängt gerade an, sich für das Konzept „Geld“ zu interessieren. Da werde ich besonders darauf achten, die positive Einstellung ganz in deinem Sinne zu fördern.
    Viele Grüße!
    Sabine von Elternfinanz

    • Hi Sabine,
      danke für deinen Kommentar!
      Ich glaube tatsächlich, dass das Bild von Geld, welches wir Kindern vermitteln, einen großen Einfluss auf deren Einstellung zu Vermögen, Sparsamkeit usw hat. Eine negative Einstellung wird da vermutlich kontraproduktiv sein.
      Ich wünsche dir viel Erfolg dabei deinem Sohn das Konzept „Geld“ konstruktiv zu vermitteln und habe keinen Zweifel daran, dass es klappt!
      Beste Grüße
      Pascal

  7. Hallo Pascal,

    toller Artikel, der es auf den Punkt bringt. Macht Spaß zu lesen! 🙂

    Ich bin ebenfalls der Meinung, dass Leute, die behaupten Geld sei ihnen völlig egal, sich selbst belügen. Geld allein macht zwar nicht glücklich und das wichtigste ist natürlich die Gesundheit. Jedoch macht Geld vieles einfacher. Geld ist in unserer heutigen Welt überall. Aus diesem Grund halte ich es für wichtig sich mit seinen Finanzen und seinem Geld SELBST zu beschäftigen (und wenn es nur hin und wieder ist). Die Zeiten in denen Leute ihre finanzielle Verantwortung am Bankschalter abgeben konnten sind vorbei..

    Beste Grüße und weiter so!!

    Michael von http://www.finanzhotspot.de

  8. Hallo Pascal,
    der Artikel bringt es auf den Punkt. Wenn Geld für viele so unwichtig ist, warum gehen dann viele tagtäglich einem Job nach, der sie nicht interessiert? Weil es eben doch wichtig ist.

    Hier belügen sich viele, um keine Verantwortung für ihre Finanzen übernehmen zu müssen. Es ist leicht, die Schuld von zu wenig Geld, den Reichen, dem Staat etc. zu geben.

    Ich sehe Geld als meine beste Freundin. Wenn man als Frau sagt, man findet Geld geil, erntet man sehr viele eigenartige Blicke :-D.

    Ich sehe in Geld die Möglichkeit, gutes tun zu können, egal ob mir selbst, meiner Familie oder Hilfsbedürftigen. Hat man kein Geld, kann man auch nicht helfen.
    Man schläft mit einer positiven Einstellung zu Geld und einem Finanzpolster auch deutlich besser.
    Ich bin in einfachen Verhältnissen aufgewachsen und weiß auch, wie es ist, wenig bzw. nichts zu haben. Und ich muss sagen, Geld ist schon ne geile Sache:-)und ich schätze es sehr, welche Möglichkeiten mir Geld bietet.

    Wann ist eigentlich die Geld ist geil-Demo und wo bekommt man dieses T-Shirt;-)?

    Beste Grüße und weiter solche Beiträge!

    Manuela

  9. Hallo Pascal,
    dein Artikel zu diesem – zugegeben sehr bedeutenden Thema – fand ich klasse! Ja, ich würde so ein T-Shirt tragen, weil ich inzwischen auch verstanden habe, das Geld wunderbar ist und die falschen Gedanken und Glaubenssätze dazu in der Gesellschaft einfach irrsinnig. Letztendlich möchte jeder mehr Geld, aber die meisten haben gleichzeitig eine Abneigung dagegen. Wie soll das funktionieren? Ich bin eigentlich überzeugt, dass die Ursache noch viel tiefer liegt, nämlich am fehlenden Selbst-Wert!Gefühl. Liebe Grüße!

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