Fyoumoney Blogparade: Die große Rückschau!

Die Blogparade – ein voller Erfolg!

Am 9. März haben Freaky Finance und fyoumoney zur Blogparade gerufen.

Das Thema: „Mein Weg in die finanzielle Freiheit„. Ich wollte von meinen werten Blogger-Kollegen wissen, was sie antreibt Vermögen aufzubauen, was ihre Ansichten zur finanziellen Freiheit sind und wie der Weg dahin sie persönlich beeinflusst.

Der Background: Am Rande eines Posts hatte ich erwähnt, dass ich von den sich stets wiederholenden „Standardartikeln“ in der Finanzblogszene gelangweilt war. Daraufhin entstand eine spannende Diskussion. Selbst der Finanzwesir schaltete sich mit einer Herr der Ringe – Analogie ein. Irgendwann wurde es freaky Vincent dann zu bunt. Sein valider Standpunkt: Wenn du etwas Spannendes lesen möchtest, dann frag halt konkret danach. Gute Idee: Die Blogparade war geboren. Und Vincent unfreiwillig gleich mit im Boot.

Das Ergebnis: Eine Vielzahl an Bloggern ist unserem Ruf gefolgt. Entstanden ist eine wertvolle Ansammlung bunter Beiträge. Das Thema war bewusst recht offen gehalten und hatte eine große Bandbreite an unterschiedlichen Ansätzen zur Folge. Ich persönlich verbuche die Parade als vollen Erfolg. Über jeden Beitrag habe ich mich sehr gefreut und jeder einzelne konnte neuen Input liefern. Viele Posts wurden recht persönlich und verknüpften den Ansporn zum Vermögensaufbau mit der eigenen Vergangenheit oder prägnanten Erlebnissen.

Ein ganz großes Dankeschön an alle Teilnehmer!

Zahlen, Daten, Fakten

fyoumoney blogparade

Was wären wir Finanzblogger ohne Zahlen, spannende Statistiken und sexy Diagrammen?

Daher darf auch eine quantitative Auswertung der Blogparade nicht fehlen. Diesen Part hat Vincent in überragender Manier übernommen, schaut rein!

Nur so viel vorweg: Wenn ich mich nicht verzählt habe, sind 22 Beiträge zusammengekommen. Ein großartiges Ergebnis!

Die Teilnehmer

fyoumoney

Das Teilnehmerfeld war sehr bunt. Neben Bloggern, die in der Szene bekannt sind wie bunte Hunde, haben auch viele „New-Comer“ einen Beitrag verfasst. Dies trug zu einer bunten Mischung an Ansichten und Herangehensweisen bei. Vom Berufsanfänger, der gerade erst sein Depot eröffnet hat, bis hin zum Investment-Veteran war alles vertreten.

Hier nochmal alle Beiträge in der Übersicht und zum stöbern für alle Leser. Reihenfolge ist beliebig und orientiert sich grob am Erscheinungsdatum.

  1. Freaky Finance
  2. Wirtschaftswaise
  3. Fyoumoney
  4. Reich mit Kopf
  5. ElternFinanz
  6. Kleinkapital
  7. Denkfabrik
  8. Finanzjongleur
  9. Exstudentin
  10. MeinKleinesDepot
  11. Graccem
  12. Beziehungsinvestoren
  13. Finanzen mit Plan
  14. Maria Fritsch
  15. Sparkojote
  16. Finanzblog News
  17. Meine finanzielle Freiheit
  18. Noch so ein Finanzblog (NSEFB)
  19. Die Finanz-Philosophin
  20. Energy Affairs
  21. Finanzleiter
  22. Zinskraft

Die Auswertung

Oha, da habe ich mir ja etwas aufgehalst. So viele gute Beiträge, wollen natürlich entsprechend gewürdigt werden. Ich habe mich dazu entschieden, die Beiträge zunächst jeweils kurz zusammenzufassen (sorry, falls ich dabei sehr verkürzt haben sollte) und anschließend darzustellen, was ich persönlich für Eindrücke, bezogen auf die von mir gestellten Fragen, mitnehme.

Bei Vincent klingt die Motivation erstmal pragmatisch. „Ein großer Haufen Geld“ soll zusammengetragen werden, um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein. Zwischenzeitliche Kapriolen beim Arbeitgeber dienten  ihm als Schuss vor den Bug. Am Ende ging alles gut, doch sollte es nochmal zu einer solchen Situation kommen, wollte Vincent einen Geldhjaufen als „Quell der Sicherheit“ in der Hinterhand haben. Dabei kommt ihm zu Gute, dass schon Klein-Vincent ein sparsamer Charakter war. Sparsamkeit schränkt ihn also nicht ein.
In jungen Jahren war sein Credo: „Mit 30 geht es in die Frührente.“ Jetzt, mit 40 Jahren, steht Vincent immer noch in Lohn und Brot. Als Scheitern sieht er dies keinesfalls an. Schließlich hat er mittlerweile eine gute Position in der Firma inne, angenehmes Arbeitsumfeld inklusive: Drei Tage Woche in Südfrankreich und einige Benefits, so lässt es sich auch im viel besungenen Hamsterrad aushalten.
Rückblickend habe er alles richtig gemacht, schließt Vincent ab. Er verschweigt nicht, dass auch Jahre des Verzichts dabei waren. Ebenso führten Fehlinvestitionen zu finanziellen Rückschlägen. Dennoch habe er nie auf etwas verzichten müssen, das ihm wirklich wichtig war. Und so ist sein Fazit für den Weg in die finanzielle Freiheit: „Jeder ist seines Glückes eigener Schmied„.

Der Wirtschaftswaise erläutert uns seinen Weg in die finanzielle Freiheit aus der Perspektive eines selbstständigen Familienvaters. Da er die Mehrheit der Finanzblogger (vermutlich korrekterweise…) als DINKs (Double Income No Kids) oder zumindest als SINKs einschätzt, hilft er uns auf die Sprünge: „Exkurs für die vielen Finanzblogger, die das nicht kennen: Kinder sind eigene Nachkommen, die aus der Verbindung von Frau und Mann entstehen. Sie kosten viel Geld, bereiten aber auch viel Freude!„. Klingt erstmal nach einem obskuren Konstrukt aber ich werde in der Zukunft mal etwas Recherche hierzu betreiben. Insbesondere diese „Verbindung von Frau und Mann“ klingt vielversprechend! Gibt im Internet bestimmt Tutorial-Videos zu diesem Thema.
Finanziell ist der Wirtschaftswaise und seine Frau daran gewöhnt, tagtäglich selbstständige Entscheidungen zu treffen. Da war es nur folgerichtig, irgendwann die Lebensversicherung zu kündigen und den Vermögensaufbau in die eigenen Hände zu nehmen. Den ersten Anstoß dazu gaben ihm Finanzblogs (haben wir also tatsächlich eine Daseinsberechtigung?). Seitdem wird monatlich fleißig in Aktien investiert. Interessant dabei ist der Stellenwert seines Portfolios. Tatsächlich ist es mittlerweile ein Teil der Familie. Ein geldproduzierendes Mitglied der Familie. Dazu kommt noch eine eigene Immobilie, die künftig noch Mieteinnahmen generieren wird.
Im Alltag lebt Familie Wirtschaftswaise nicht frugalistisch, doch Geld wurde auch nie zum Fenster hinausgeworfen. Eine Reise nach New York war der erste richtige Urlaub in 18 Jahren. Wohin die Reise geht, ist unklar. Allerdings auch nicht entscheidend. Schließlich bietet das Portfolio schon heute eine gewisse Gelassenheit.
Zusätzlich werden bereits die Kinder finanziell gebildet. So sind seine Töchter bereits stolze Aktionäre und betreiben mit Buntstiften und Co. fleißig Chartanalyse. Wenn das mal nicht die Investmentbanker von Morgen sind…

Mathias von Reich mit Kopf ist Zahlenmensch durch und durch. Dennoch bleibt er geerdet und realistisch. Frührente und dann ab in die Karibik? Pustekuchen. Mathias erwartet, bis zum Erreichen des gesetzlichen Rentenalters arbeiten zu müssen. Doch das sieht er keineswegs als Problem an. Er würde auch mit einem entsprechend gut gefüllten Depot weiterarbeiten. Dazu kommt, dass ihm vor allem die richtige Balance im Leben wichtig ist. Hardcore sparen, nur um wenige Jahre früher das „Hamsterrad“ zu verlassen? Nein, auch heute schon möchte er sich mal etwas gönnen: „Es ist keine Lösung das Glück in der Zukunft zu suchen.“
Als einen Antrieb für seine Investitionsambitionen beschreibt er den Punkt „Fortschritt“. Mathias ist an einer kontinuierlichen persönlichen Entwicklung interessiert. Stillstand und Kompensation durch Konsum ist nicht so sein Ding. Viel eher bereitet es ihm Freude auch seinem Depot beim Wachstum zuzusehen.

Geld wird vor allem dann wichtig, wenn zu wenig davon da ist. Das wurde Sabine von ElternFinanz schon in frühen Jahren schmerzlich bewusst. Finanzielle Fehlentscheidungen führten zu viel Streit im Elternhaus und letztlich gar zur Scheidung. Für Sabine sicherlich ein einprägsames Erlebnis, welches zu dem Entschluss führte, nie finanziell abhängig sein zu wollen. Der Weg zum Vermögensaufbau war eingeschlagen.
Sabine und ihr Mann arbeiten beide gerne, suchen also nicht zwingend nach der Fluchtmöglichkeit aus der Erwerbstätigkeit. Dennoch bleiben beide auch realistisch. Wer weiß schließlich, ob das auch noch in 20 Jahren der Fall sein wird? Zeiten und Umstände ändern sich schnell. Die finanzielle Freiheit ist also eher ein Backup Plan.
„Der sicherste Reichtum ist die Armut an Bedürfnissen“ von Franz Werfel. Dieses Zitat beschreibt Sabine’s Einstellung zum Vermögen. Sie und ihre Familie leben nicht frugalistisch, doch gerne bescheiden. Einschränken tun sie sich dadurch nicht. Es ist eher so, dass der ständige Konsum anstrengend auf sie wirkt. Warum dem also nachhetzen? Eine gewisse Freiheit gibt ihr das schon heute: Sie kann selbst entscheiden, wie lange sie sich eine Auszeit vom Job nimmt, um sich ganz auf die Erziehung der Kinder zu konzentrieren. Während ihre Freundin sich schon früh wieder zur Arbeit schleppt, um die Raten für das Haus abzustottern, kann Sabine es gelassener angehen.

Der Weg ist das Ziel“ ist das Credo von Danny von Kleinkapital. Das war nicht immer so. Als er vor sieben Jahren mit dem Investieren begann, wollte er das schnelle Geld. Das stellte sich als Utopie heraus. Die Realität sah anders aus: Einengende Konsumschulden. Als diese endlich beglichen waren, fiel Danny ein Stein vom Herzen. Der Entschluss war gefasst: Nie wieder in solch ein Abhängigkeitsverhältnis. Die Geburt seiner Tochter motivierte ihn darüber hinaus nicht nur für sich selbst vorzusorgen, sondern vor allem für die Familie.
Seitdem behandelt er Geld bewusster. Wo früher mal schnell die Geldbörse für den Kaffee to go gezückt wurde, wird heute zweimal nachgedacht: „Brauchst du es auch wirklich oder gibt es dir nur eine kurze Befriedigung ohne tatsächlichen nutzen?“ Und schon heute vermittelt ihm der Vermögensaufbau ein Gefühl von Freiheit und Sicherheit. Seine Geldanlage ist langfristig angelegt und soll ihn und seine Familie vor allen Eventualitäten schützen. Wie gesagt, für ihn ist der Weg das Ziel. Dieser Weg lässt sich außerdem deutlich gelassener und beschwingter gehen, wenn man Rücklagen in der Hinterhand hat.

Der ewige Rebell Johannes öffnet exklusiv für uns die privaten Gemächer seiner Denkfabrik. Zum Vorschein kommt ein, trotz seiner jungen Jahre, spannender und nicht immer linear verlaufender Lebensweg. Geld und Investieren spielten dabei zunächst eine untergeordnete Rolle. Erst durch den Youtube-Channel von Kolja wurde für Johannes das Thema Geldanlage spannend. Man kann über Kolja getrennter Meinung sein, doch unbestritten ist sein Erfolg dabei Menschen für den Vermögensaufbau mittels Aktien zu begeistern. Das verdient Anerkennung.
Johannes gerät gerne mal ins Philosophieren. Wenn das passiert, wird es immer spannend und äußerst lesenswert. So rät er uns schließlich zu „Kontinuitätsfundamentalisten“ zu werden. Darunter versteht er ein unentwegtes Arbeiten an der Erfüllung der eigenen Ziele. Sein eigenes Ziel ist nicht nicht unbedingt die finanzielle Freiheit. Diese sei ohnehin nur ein „Etappensieg„. Er selber möchte eine gewisse Freiheit erreichen. Dafür nimmt er Verzicht in Kauf, der ihn allerdings nicht einschränkt. Auf dem Weg in die finanzielle Freiheit macht seine Excel-Tabelle dabei seiner Freundin harte Konkurrenz. Bei den sexy Kurven, die man mit dem Tool zeichnen kann, ist das allerdings auch kein Wunder…

Der Finanzjongleur scheint durchaus ein Freund des Gerstensaftes zu sein. Wer diesem Genuss ebenfalls gerne fröhnt, der weiß, dass nach ein paar Bier die besten Ideen entstehen. Leider werden davon 80% am nächsten Tag im nüchternen Zustand wieder verworfen. Eine Schande, denn offenbaren diese beschwippsten Gedankengänge nicht unsere innersten Sehnsüchte? Würden wir ihnen häufiger folgen, so bin ich überzeugt, wären wir zu ungeahnten Taten fähig. Ich beispielsweise wäre momentan auf einem Fahrrad in Kasachstan – doch das ist eine andere Geschichte… Der Finanzjongleur jedenfalls hat an jenem Abend gewettet, er würde mit Mitte 30 finanziell unabhängig vom Einkommen aus seinem Angestellten-Dasein sein. Eine ambitionierte Wette. Doch auch am nächsten Tag noch war er noch motiviert und beschäftigte sich intensiv mit den Vermögensaufbau. Als Vorbild dient ihm sein Vater. Der ist ein stets ein fleißiger Mensch gewesen und als Lohn hat er mittlerweile keine finanziellen Sorgen mehr.
Der Finanzjongleur gibt uns mit auf den Weg, 50% jeder Gehaltserhöhung zur Seite zu legen. So vermeidet man steigende Kosten für den eigenen Lebensstil und man spürt keinen Verzicht. Clevere Sache. Sein nächster Milestone: 100€ Dividende pro Monat.

Die Ex-Studentin Jenny nimmt uns ebenfalls mit in ihre Vergangenheit, da diese ihre Haltung zum Geld entscheidend prägte. Mit ständigen Geldsorgen aufgewachsen, spielten Finanzen schon früh eine größere Rolle, als sie es sollten. Jenny beschreibt, wie dieser Umstand Menschen oft resignieren lässt. Oder aber man macht es so wie sie: Man nutzt die negative Erfahrung als Motivator, es einmal anders zu machen. Jenny will unabhängig sein und „nicht aufgrund finanzieller Not mein Leben anders leben müssen als vor mir geplant.“ Starke Worte, wahre Worte.
Ihre Lösung war zunächst eine gute Ausbildung und ein guter Job. Was andere als Hamsterrad ansehen (und dabei meist ein absolutes Luxusproblem beschreiben), gibt ihr zunächst einmal Sicherheit und Flexibilität. Die zweite Säule ihrer Agenda ist natürlich das Sparen. Sie unterstreicht, wie sehr dabei das eigene Umfeld eine wichtige Rolle spielt. Eine Beobachtung, die ich absolut teile. Ist man von finanziell verantwortungsvollen Menschen umgeben, wird einem das Sparen ebenfalls einfacher fallen. Das dritte Standbein beschreibt sie selber als „weniger ist mehr“. Ein dekadenter Lifestyle bringt hohe Fixkosten mit sich und diese werden zu einem riesigen Klotz am Bein. Man sollte sich lieber auf die wirklich wichtigen Dinge fokussieren und dafür das Mehr an Freiheit genießen.
Für Jenny ist zunächst einmal die „Finanzielle Sorglosigkeit“ das primäre Ziel. Ein sehr erstrebenswertes Ziel, welches laut der Ex-Studentin näher liegt, als die meisten Menschen annehmen würden. Also ran!

Der Blogger von Meinkleinesdepot kam unverhofft an einen Batzen Geld. Eine tolle Sache an sich, doch bringt sie auch Verantwortung mit sich: Was tun mit dem ganzen Schotter? Einfach auf dem Girokonto vergammeln lassen? Ein schickes Auto kaufen? MKD entschied sich für die Geldanlage. Chapeau!
Interessant sind seine Ausführungen zum Thema Arbeit und Bedeutung von finanzieller Freiheit. Damit habe ich mich auch schon häufiger auseinandergesetzt. Schließlich kommt man bei dem ganzen Gerede vom bösen „Hamsterrad“ schnell zum Schluss: Arbeit ist schlecht und die finanzielle Freiheit die Lösung aller Probleme. Meist liegen die Probleme dieser Menschen aber deutlich tiefer. Von daher finde ich die Einstellung von MKD zu dem Thema sehr ansprechend. Er selber lebt nicht asketisch, gönnt sich auch mal ein Sky-Abo. Durch das Bloggen bleibt er beim Vermögensaufbau am Ball. Weiter so!

Graccem verfolgte die Debatte um das Spukgespenst namens „Rentenlücke“. Auch ihn ließ das nicht kalt, er sorgte sich um seinen verdienten Wohlstand. Damit war er das perfekte Opfer für einen Versicherungsvertreter, der ihm gleich mal ein paar seiner Produkte aufschwatzte. Diese wirken wie Opium für den beunruhigten zukünftigen Rentner: Schuldigkeit getan, Lücke geschlossen. Auch Graccem sorgte sich nicht länger und räumte wieder Monat für Monat das Konto leer. Warum auch nicht, die Rente war ja wieder sicher!
Erst ein Portal zum Thema Börse seines neuen Arbeitgebers ließ ihn aufhorchen. Er war erstaunt, was alles durch gezielten Vermögensaufbau möglich wäre. So begann er dann schließlich die Geldanlage in die eigenen Hände zu nehmen. Auf seinem Blog hat er sich dafür konkrete und ambitionierte Pläne gesetzt. Mich würde interessieren, was für eine Art Portal das gewesen ist. Es wäre wahrscheinlich eine gute Idee für alle Arbeitgeber.

Marielle hat, stellvertretend für die Beziehungsinvestoren, ihren Weg in die finanzielle Freiheit für uns beschrieben. Auch ihr Depot weist Wurzeln bis in die frühe Kindheit auf: Schon das allererste Taschengeld wurde tapfer zur Bank getragen, anstatt es in saure Bonbons einzutauschen. Auch ich kann mich noch an mein Knax-Konto bei der Sparkasse erinnern. Ich war stets wahnsinnig stolz, wenn ich mir einen neuen Kontostand abholen durfte und der kleine Geldhaufen wieder gewachsen war. Ein Gefühl als wäre man Dagobert Duck schon ganz Nahe. Ich glaube diese Erfahrung zeigt, was für ein tolles Tool Taschengeld für die Erziehung darstellen kann. Marielle investierte ihr kleines Vermögen, genau wie ich, in einen Gameboy. Die Lehre daraus war klar: Geld kann Wünsche erfüllen. Diese Erkenntnis motivierte dazu sich schon in jungen Jahren ständig Nebeneinkünfte zu sichern, um sich Wünsche wie ein Macbook oder einen Auslandsaufenthalt zu ermöglichen.
Im Hier und Heute angekommen, heißt ihr neuer Wunsch: Mehr Freiräume für die Familienplanung. Auch hierfür scheint der Vermögensaufbau die Lösung zu sein. Spätestens seitdem der Verlobte Mike in den Bann von Finanzblogs gelangte, ist die finanzielle Freiheit das Ziel. Tja, Kinder passt auf wo ihr euch im Internet rum treibt. Ohne das ihr euch verseht, diskutiert ihr total expense ratios, esst ab dem 25ten des Monats nur noch Bohnen mit Reis um die Sparquote einzuhalten und schimpft auf die Konsumgesellschaft!
Die beiden sind auch schon fleißig dabei das Fundament für die finanzielle Freiheit zu legen. Zum einen wird das Depot laufend befüllt, ein Mix aus ETFs und Einzeltiteln soll langfristig die entscheidende Rendite bringen. Zum anderen arbeiten sie an zusätzlichen Einkommensquellen. Und das mit Erfolg.
Verzichten müssen die beiden dabei auf nichts. Außenstehende mögen Marielle manchmal als geizig bezeichnen, sie selber sieht sich wohl eher als bewusste Konsumentin. Die zunehmenden Freiheiten, die der Vermögensaufbau mit sich bringt, machen sie stolz.

Stefan von Finanzen mit Plan hat durch seinen Opa ein klares Ziel eingeimpft bekommen: „Keine Schulden im Leben zu haben und stets eine Struktur [in den Finanzen] erkennen zu lassen“. Diese Struktur ließ ihn gar mit 14 Jahren bereits zum Kredithai werden 😉 Doch daraus zog er wichtige Lehren. Nie wollte er in zu großer Abhängigkeit vom Einkommen stehen. Wenn in der Werbung die Rede von „Überbrückungs-Dispo“ die Rede ist, zeigt das nur, dass nicht alle Menschen diese Erfahrung gemacht haben.
Stefan scheint der Streber unter den Finanzbloggern zu sein. Schon ab dem ersten Gehalt wurde ein Sparplan eröffnet. Hut ab, so wird das Sparen schnell zur Selbstverständlichkeit. Einen herben Rückschlag gab es dennoch zu vermelden. Die Investition in ein Luftfahrtunternehmen bescherte ihm einen Verlust im fünfstelligen Bereich. Da hat Warren Buffett wohl mal wieder Recht behalten mit seiner Meinung bzgl. dieser Branche. Wieder wett gemacht wurde dieser Verlust durch VW Aktien. Das Zwischenfazit war ernüchternd: An der Börse geht es nicht nur bergauf.
Kolja brachte auch ihn schlussendlich wieder zurück an die Börse. Diesmal allerdings langfristig orientierter mit ETFs. Sein Ziel ist die Loslösung vom Angestelltenverhältnis und die Freiheit eigenen Interessen nachgehen zu können. Eine Südafrika-Reise brachte schließlich die Erkenntnis, dass Abhängigkeiten dem Glück häufig im Wege stehen. Kredite können eine solche Abhängigkeit darstellen. Der Weg in die finanzielle Unabhängigkeit führt bei Stefan zu keinem Verzicht. Er ist eh nicht so der Konsum-Typ und was er wirklich möchte, das leistet er sich. Vielmehr genießt er die persönlichen Veränderungen, die der Weg mit sich bringt. Für ihn ist klar geworden: „Geld fordert die Übernahme von Verantwortung.

Maria Fritsch schreibt auf ihrem gleichnamigen Blog über Online-Marketing und auch sie verfolgt fleißig das Ziel der finanziellen Freiheit. Bevor sie sich zu diesem ambitionierten Vorhaben entschlossen hatte, musste sie allerdings zunächst einmal negativ besetzte Denkmuster zum Thema Geld ablegen. Ein Schritt, der vielen Menschen gerade in Deutschland gut täte. Für Maria kam beim Schauen einer Amazon Prime Serie die Erkenntnis: Reich sein, ist eigentlich ganz geil. Der Besuch der Contra 2016 offenbarte ihr, dass die Eigenständigkeit der richtige Weg für sie dorthin ist.
Auf ihrem Weg steht sie noch am Anfang, hat aber mit ihrem eigenen Business schon erste mutige Schritte gemacht. Dabei setzt zwar langsam eine Entspannung ein, doch das Unverständnis ihres Umfelds für ihr Vorhaben machen den Weg steinig. Doch Maria lässt sich nicht beirren. Ihr Motto: „Warte nur ab! Am Ende werde ich auf der Veranda meines viktorianischen Haus am See sitzen und glücklich sein, während du über dein Leben schimpfst!“.

Thomas, der schweizer Sparkojote, hat in jungen Jahren die übliche finanzielle Achterbahnfahrt gemacht. Obwohl ihm in bester Schweizer Manier schon früh der richtige Umgang mit Geld beigebracht wurde, machten ihm die Verlockungen der Konsumwelt das ein oder andere Mal einen Strich durch die Rechnung. Erst ein ordentliches Geldgeschenk zum 18. Geburtstag konfrontierte ihn das erste Mal konkret mit dem Thema Geldanlage. Es ist interessant zu sehen, wie unterschiedlich junge Menschen mit Geldgeschenken umgehen. Viele hätten sich in dem Alter ein Auto oder ähnliches gegönnt. Doch für einige Teilnehmer war ein unverhoffter Geldsegen auch der Ausgangspunkt dafür, Verantwortung für den eigenen Vermögensaufbau zu übernehmen. Das Geschenk birgt eben immer auch die Last der Verantwortung, würdevoll damit umzugehen.
Thomas fährt auf seinem Weg in die finanzielle Freiheit zweigleisig. Einerseits verdient er ein recht hohes Gehalt und weist eine gute Sparquote auf. Andererseits baut er sein eigenes Business auf und kann hier schon Erfolge vorweisen, die sich in barer Münze bemerkbar machen. Auch er ist ein Mensch der Daten und Zahlen. Die Auswertung seines Fortschritts bereit ihm große Freude – etwas das er mit vielen Teilnehmern teilt. Den Weg bezeichnet er zwar als „hart und steinig“, dennoch ist er glücklicher als zuvor. Bewussteren Konsum bezeichnet er als befreiend. Sein nächstes Ziel: 100.ooo CHF Nettovermögen bis Ende 2017 – ich wünsche gutes Gelingen!

Götz von Finanzblognews verfolgt das Ziel mein Nachbar zu werden. Stolzer Besitzer eines Häuschens in der Fickt-Euch-Allee möchte er werden. Ein ambitioniertes Ziel. Doch einen Schritt zurück. Warum möchte er in diese elitäre Gegend ziehen? Zunächst einmal betreibt Götz den Vermögensaufbau aus einem Bedürfnis nach Sicherheit heraus. Denn für ihn gilt: „Ohne Sicherheit keine Freiheit.“ Dazu meint Götz, der Vermögensaufbau sei „alternativlos“. Insbesondere spricht er dabei die Übernahme von Verantwortung für seine Familie an. Seine Tochter finanziell abzusichern, liege schlicht in seiner Verantwortung. Schlussendlich betreibt Götz auch Vermögensaufbau einfach, weil er „es kann“. Am Ende des Monats hat Götz alles bezahlt, was ihm wichtig ist und trotzdem bleibt noch Geld übrig – warum also nicht sinnvoll anlegen?
Und was macht Götz dann mit dem ganzen Schotter? Neben dem Einzug in meinen Kiez, motiviert ihn vor allem die Erkenntnis, dass Geld auch Zeit ist. Nein, Lebenszeit lasse sich damit nicht erwerben, wohl aber Freizeit. Dazu brachte ein Beitrag des legendären Maschinisten ihn dazu seine Einstellung zu grundlegenden Dinge zu hinterfragen: Müssen wir wirklich bis 67 arbeiten? Macht mich der Roadster tatsächlich glücklich oder betäubt er lediglich den Schmerz, den mein 9 to 5 Dasein mir bereitet? Für Götz scheint klar zu sein, dass Glück in persönlicher Freiheit durch Selbstverwirklichung liegt. Dies ist keineswegs gleichzusetzen mit finanzieller Freiheit. Doch die finanzielle Freiheit kann eine wichtige Voraussetzung dafür sein. Sie schafft den notwendigen Freiraum für die Selbstverwirklichung. Eine tolle Erkenntnis!

Auch Meinefinanziellefreiheit.com begibt sich auf den Weg in die finanzielle Freiheit. Dabei hat er im Wesentlichen drei Gründe für diese Reise: Vorsorge für unvorhersehbare Schicksalsschläge, Aufbau eines Vermögens für Ruhestand und Nachkommen sowie stärkere Selbstbestimmung des eigenen Handelns. Ein großes Ziel, das dennoch nach dem „KISS“ Prinzip mit möglichst wenig Zeitaufwand erreicht werden soll. So ist die Anlagestrategie wenig komplex und das Sparen weitgehend automatisiert. Nebenbei sollen passive Einkommensquellen für einen Geldfluss abseits vom Einkommen sorgen.
So richtig heiß auf’s Investieren hat ihn Bodo Schäfer mit seinem empfehlenswerten Buch gemacht. Darauf aufbauend hat MFF dann seinen ganz eigenen Ansatz entwickelt. Schließlich muss sich jeder mit seiner Anlagestrategie in erster Linie wohlfühlen. Seine Strategie scheint jedenfalls aufzugehen: Wenn alles klappen sollte, ist MFF in nur fünf Jahren finanziell frei. Glückwunsch!

Ozwalt schreibt noch so ein Finanzblog. Das ist nicht despecktierlich gemeint, sein Blog heißt tatsächlich so. Sein Beitrag zur Blogparade ist allerdings alles andere als „noch so ein Beitrag“. NSEFB begann seine Reise nach einem Tiefpunkt in der Karriere. Der Chef hat genervt, innerlich hatte er bereits gekündigt. Auch wenn sich schlussendlich mit einem neuen Vorgesetzten wieder alles zum Guten wendete, so brachte ihn das Erlebnis dennoch ins Grübeln. Könnte er auch mit weniger Gehalt auskommen? Schwierig, lautete die Antwort. Schließlich will eine Familie ernährt werden und ein Haus abgezahlt werden. Diese Erkenntnis bildete den Startschuss für den Vermögensaufbau.
Die finanzielle Freiheit ist dabei nicht unbedingt das ultimative Ziel. Es geht eher um eine Absicherung gegen alle Eventualitäten im Job. Sollte sich die Vergangenheit wiederholen, möchte NSEFB besser vorbereitet sein. Auf dem Weg zu diesem Ziel muss er glücklicherweise nicht auf viel verzichten. Sein Einkommen ermöglicht es ihm etwas zur Seite zu legen und dennoch mit der Familie in den Urlaub zu fahren und so weiter. Den Jüngeren unter uns rät er abschließend so früh wie möglich anzufangen mit dem Sparen und Investieren. Der Zinseszins gibt ihm recht!

Die Finanz-Philosophin hat ebenfalls einen tollen Beitrag zur Blogparade geliefert gehabt. Leider scheint ihre Seite derzeit nicht erreichbar zu sein. Ich reiche die Zusammenfassung nach!

Der Blog Energy Affairs beschäftigt sich eigentlich eher mit energiewirtschaftlichen Themen. Doch für die Blogparade wurde der Themenhorizont etwas erweitert und das Ergebnis ist ein lesenswerter Beitrag. Zu Beginn stellt der Autor die gewagte These auf, dass es tatsächlich sinnvolleres gäbe als mit Fuffies im Club um sich zu werfen. Solch innovative Ideen laden zum Weiterlesen ein. Der Weg des Autors wurde durch sparsame Eltern geprägt. Sie zeigten ihm, wie man mit wenig Geld ohne Verzicht leben kann. Ein weiteres Beispiel, wie die Erziehung die Einstellung zum lieben Geld beeinflusst. Ob ein gewisses Ausgabenlevel als einschränkend oder als Leben in Saus und Braus wahrgenommen wird, scheint viel mit Kindheitserfahrungen zusammenzuhängen. Der Autor jedenfalls ist ein echter Sparfuchs geworden.
Vor wenigen Jahren kam die Erkenntnis dazu, dass Abhängigkeit vom Job eine schlechte Verhandlungsposition gegenüber dem Arbeitgeber darstellt. Damit ist Energy Affairs nicht der Erste, der diesen Punkt als Motivation für den Vermögensaufbau nutzt. Zudem möchte er für unvorhergesehene Ausgaben gewappnet sein – eine Sicherheit, die er als „herrliches Gefühl“ bezeichnet. Dazu kommt eine zunehmende Freiheit bei der Jobwahl. Wer sparsam lebt, muss nicht den zwar gut bezahlten aber verhassten Job weitermachen. Energy Affairs will hier mehr Freiheitsgrade erreichen. Einen Rat gibt er uns abschließend noch mit auf den Weg: „Ich kann jedem nur empfehlen sein Geld zu sparen, um mal schlechte Zeiten überbrücken zu können und lediglich die Dinge tun, die einem Spaß machen. Denn nur so wirst du zufrieden und erfolgreich sein.

Jeder kennt diese Leute, die kurz vorm Schließen des Gates noch angerannt kommen und es gerade so in den Flieger schaffen. Doch für einen Fluggast wie Florian von Finanzleiter verschiebe ich den Abflug doch gerne noch um ein paar Minuten.  Florian bekam durch seine Eltern vermittelt, dass durch Sparsamkeit auch bei geringerem Einkommen ein Leben ohne Verzicht möglich ist. Dennoch musste er zunächst seine eigenen Erfahrungen mit den Tücken des Geldes machen, um diese Lektion zu verinnerlichen. Nachdem ihm sein Hobby bereits in jungen Jahren quasi spielerisch das erste Geld einbrachte, war es allerdings meist auch schnell wieder weg. Als zu Beginn des Studiums dann ein beinahe leeres Konto ihn schlecht schlafen ließ, beschloss er ein Haushaltsbuch zu führen und sein Leben „umzukrempeln“.
Seine Investitionen sollen seinem zukünftigen Ich vor allem mehr Freiheiten bei wichtigen Entscheidungen bieten. Der Beruf beispielsweise muss dadurch nicht nur nach dem Kriterium „Gehalt“ gewählt werden. Die mit diesem Ziel einhergehende Sparsamkeit schränkt ihn derzeit nicht ein. Seine Sparquote von ca. 20% war sein erstes Ziel, welches ihn auch dazu brachte Konsumentscheidungen kritisch zu hinterfragen. Derzeit kann er 0,42% seiner Ausgaben durch passive Einkünfte abdecken. Klingt nicht nach viel? Mag sein. Doch wenn man es so visualisiert, dass bereits Amazon Prime und das Fitness-Programm abgedeckt werden, lässt sich das Potenzial bereits erahnen!

Durch einen raffinierten Trick schaffte es auch Martin von Zinskraft.de noch in die Blogparade. Da soll noch mal jemand behaupten Muskelpakete hätten nichts in der Birne! Martin’s Frau kann auch in Sachen Finanzen als seine „bessere Hälfte“ bezeichnet werden. Durch ihre Eltern bekam sie schon früh Sparsamkeit eingeimpft und gab dies nun an Martin weiter. Der Erfolg dieser Sparsamkeit musste allerdings auch überzeugen: Jährlich Zinsen im dreistelligen Bereich können zu Studienzeiten schon einen großen Unterschied machen. Martin war überzeugt: Ab jetzt wurde der Pfennig geehrt um des Talers wert zu sein.
Das Ziel ist klar und klingt vernünftig: Gemeinsame Zeit ist das höchste Gut. Geld wird damit zum Mittel um sich früher vom Vollzeitjob verabschieden zu können. Ein gewisser Minimalismus in Sachen Schnickschnack soll dabei für die nötige mentale Freiheit sorgen. In Zukunft soll dann der Job gegen eine Teilzeittätigkeit im gemeinsamen Business eingetauscht werden. Das ist den Beiden wichtiger als „teure Erlebnisse“, Sparen bezeichnen sie gar als ihr Hobby. Abschließend kommt Martin zum Fazit: „Der Weg zur finanziellen Freiheit sollte das Ziel sein und nicht die finanzielle Freiheit selbst.

Danksagung

fyoumoney blogparade

So, das war die erste fyoumoney Blogparade. Ich bin wirklich begeistert von der Resonanz. Nachdem es schleppend losging, sind dann plötzlich viele tolle Beiträge zusammengekommen. Neben den vielen Teilnehmern geht ein großes Dankeschön an freaky Vincent, der bei der Umsetzung tatkräftig unterstützt hat und eine famose statistische Auswertung durchgeführt hat.

Ich freue mich insbesondere über die vielen verschiedenen Perspektiven, die wir sammeln konnten. Auch eine Menge an sehr persönlichen Einblicken waren dabei, die ich besonders spannend finde. Sie zeigen eine hohe Korrelation zwischen Erziehung (bzw. Erfahrungen während der Kindheit) und der Einstellung zu Geld und Vermögen. Das sollte unterstreichen, dass Finanzen bei der Erziehung eine Rolle spielen sollten. Andere von uns wurden erst durch einen Lebensgefährten zum Vermögensaufbau gebracht und sind seitdem umso ambitionierter bei der Sache.

Ein weiteres Fazit, welches ich aus den Beiträgen ziehe, ist dass Sparsamkeit kaum jemanden wirklich einschränkt. Wer einen sparsamen Lebensstil nicht kennt, dem kommt es anfangs wie Verzicht vor. Nach einiger Zeit scheint der geringere Konsum und das Loslösen vom Schnickschnack der Mehrheit aber als befreiend vorzukommen. Ist das Sparen und Investieren dann erstmal zur Gewohnheit geworden, läuft es ganz natürlich ab.

Bei den Zielen unterscheiden sich die Teilnehmer dann schon eher. Während die einen lediglich ein gewisses finanzielles Polster für die Sicherheit aufbauen wollen, möchten andere so schnell wie möglich das „Hamsterrad“ verlassen und die pure finanzielle Freiheit erreichen. So oder so, lohnenswert sind diese Ziele allemal.

Es ist toll zu sehen, wie ein solches Community-Projekt wertvolle Beiträge schaffen kann. Der Wert der Finanzblog-Szene liegt vor allem im gegenseitigen Austausch und der Information von Interessierten. Das hält die Motivation hoch und hat bestimmt schon den ein oder anderen Leser aus den Klauen der dunklen Seite der Finanzindustrie befreit und dazu motiviert die Finanzen endlich in die eigenen Hände zu nehmen. Weiter so!

Cheers.

 

14 Kommentare

  1. Super Blogparade, das nennt man doch ein Community-Projekt!

    Ich habe einige der Beiträge noch garnicht gelese, vorallem die letzten Einreichungen. Da werde ich wohl noch etwas Lesematerial haben 🙂

    Gruss
    Thomas

  2. Moin Pascal,

    ich freue mich, dich bald als neuen Nachbarn in der Fickt-Euch-Allee begrüßen zu dürfen. Du musst bloß aufpassen, dass dir mein SOHN nicht über den Weg läuft. Der ist von der angedachten Geschlechtsumwandlung nicht ganz so begeistert. 😉

    Danke für die ganze Arbeit!

    Bis dann,
    Götz

    • Hi Götz,

      Mea Culpa! In der heutigen Zeit sollte dein Sohn aber wirklich etwas Flexibilität in Sachen Geschlecht zeigen 😉

      Beste Grüße
      Pascal

  3. WOW!
    Danke für diese tolle Rückschau und Auswertung.
    Das Ganze ist wirklich eine runde Sache geworden.
    Vielen Dank auch an alle Teilnehmer für die tollen Artikel und Einblicke.
    Extra-Danke an dich, Pascal, für die Nominierung ins Auswertungsteam.

    Es war mir eine Ehre 🙂

    Gute Erholung vom Zusammenfassungsstress und bleib freaky
    Vincent

  4. Sehr schöner Abschluss, sowohl die Statistik als auch die jetzige Zusammenfassung sind wunderbar. Gute Arbeit und ein super Event.
    Mir persönlich hat die Blogparade viel Spaß gemacht und die zustande gekommenen Beiträge sind echter Mehrwert und ein Blick hinter die Kulissen eines manchen Bloggers.

    Beste Grüße und an alle: Weiterhin viel Erfolg auf dem Weg in die finanzielle Freiheit!

    Danny

  5. Hi Pascal,

    Gratulation zu der Blogparade, Dankeschön für die Zusammenfassungen und den netten Text! Da steckt viel Arbeit dahinter. Ich hatte schon bei freaky geschrieben, dass ich gar nicht im Blick hatte, wie viele Beiträge es dann geworden sind.

    Dein Fazit finde ich spannend. Es ist wirklich interessant, die Erziehung bei vielen eine große Rolle spielt. Einerseits verständlich, andererseits ein Zeichen, dass es Kinder ohne dieser Perspektive schwerer haben bzw. gar nicht einen Einblick in das Thema bekommen.

    Nochmals vielen Dank & LG
    Johannes

    • Hi Johannes,

      diese Erkenntnis ist auch einer der wesentlichen Dinge, die ich von dieser Blogparade mitnehme. In der Tat nicht überraschend, doch wenn man sich andauernd mit dem Thema beschäftigt, neigt man dazu finanzielles Grundlagenwissen als Selbstverständlichkeit anzusehen. Es unterstreicht auch die wichtige Rolle, die Finanzblogs in diesem Bereich spielen können. Und auf der anderen Seite weshalb viele Menschen so einfache Opfer für zwielichtige Berater sind.

      Beste Grüße
      Pascal

  6. Hallo Pascal,

    starke Aktion und Auswertung! Ich konnte einige sehr interessante und auch persönliche Eindrücke von verschiedenen Menschen sammeln. Pusht und inspiriert einen zusätzlich, wenn man sich nicht alleine auf den Weg der finanziellen Freiheit begegnen muss.
    Da ich leider zeitlich nicht mehr in den Zeitraum der Blogparade reingekommen bin, habe ich meinen Artikel nun nachgelegt: http://invest-abc.de/finanzielle-freiheit/mein-weg-in-die-finanzielle-freiheit/

    Ich hoffe die Verlinkung geht in Ordnung!

    Gruß,
    Emanuel

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