Der nackte Wahnsinn

Das Thema Transparenz spielt in der Welt der Finanzblogs schon seit geraumer Zeit eine wichtige Rolle. Immer wieder spitzen sich Diskussionen zu einem „Na zeig doch mal her, dein Portfolio!“ zu. Genannte Renditen werden in Zweifel gezogen. Der Ruf nach einem Spiel mit offenen Karten wird laut.

Die Szene der Finanzblogs ist in letzter Zeit enorm gewachsen und deutlich bunter geworden. So divers wie die Schreibstile, so unterschiedlich auch der Umgang mit der Transparenz hinsichtlich des eigenen Anlageverhaltens bzw. der erreichten Performance. Die Darstellung des eigenen „Track-Records“ reicht dabei vom informativen Input bis hin zum reinen Schwanzvergleich.

Stefan ist mit seinem Börsenblog ein Vorreiter in Sachen Transparenz. Jetzt ruft er im Rahmen einer Blogparade auf, es ihm gleich zu tun. Alle teilnehmenden Finanzblogger sollen die Hosen runter lassen. Berechnet und verglichen werden soll der interne Zinsfuß des eigenen Portfolios basierend auf den letzten zwei Jahren.

Warum das Ganze? Angabegemäß ist Stefan eher weniger an den entfaserten Leibern seiner Bloggergenossen interessiert. Vielmehr argumentiert er, dass man einem Blogger, der zwar über das Investieren schreibt, jedoch seinen eigenen Erfolg nicht belegen kann, doch nicht trauen könne.

Mein Albtraum: Die Finanzblog-Sauna

Dampfschwaden hängen in der Luft. Die Hitze ist drückend. Die Sicht ist schlecht. Ein Stöhnen tönt durch die Sauna. Kein Wunder, Vincent hat uns einen neuen Aufguss gegönnt. Sonst betretenes Schweigen. Hin und wieder ein Seufzer ob der Hitze. Kurz droht die Laune zu kippen, Felix schlug einen Duft-Aufguss Typ „Traumhafte Nadelwälder aus der Uckermark“ vor. Der Vorschlag kam nicht gut an. Es wird immer voller in dem engen Raum. Ein rosa-farbiger nackter Leib nach dem anderen drängt sich auf die hölzernen Bänke. Die Hitze steigt unaufhörlich.

Die Temperatur betäubt zunehmend meine Wahrnehmung. War es gerade Johannes, der aus der Sauna stürmte und sich mit einem Hechtsprung in den eisigen See rettete? Ich weiß es nicht. Meine Sicht droht zu verschwimmen. Plötzlich erscheint ein großer Zollstab. Ein enormer Zollstab. War der schon die ganze Zeit hier? Was soll der Zollstab in der Sauna? Da stimmt doch was nicht…

Oh nein! Oh NEIN! Ich hätte es wissen müssen. Wie ward ich nur so töricht?! Ich stolper von der obersten Bank gen Ausgang. Doch ich bin nicht mehr Herr über meine Beine. Ich drohe zu fallen. Ich merke wie die Ohnmacht mich in Empfang nimmt. Das letzte was ich erkennen kann ist der riesige Zollstab und jede Menge nackte Schw…..   …Ohnmacht.

Ich wache auf. Schweißgebadet. Noch benebelt schüttel ich den Kopf. Ich bin erleichtert. Hui, doch nur wieder der alte Albtraum von der Finanzblog-Sauna.

Schafft Transparenz wirklich Mehrwert?

Bei der Ankündigung der Blogparade wird selber eingeräumt: So ein Vergleich des internen Zinsfußes hat sehr wenig Aussagekraft. Das ist richtig. Vor allem liegt das zunächst an dem extrem kurzen Zeitraum. Die durchschnittliche Rendite über zwei Jahre hat überhaupt keine Relevanz für einen langfristigen Anleger. Auf eine Sicht von zwei Jahren ist die Rendite zu sehr durch Zufall geprägt.

Klar, ist es vielleicht „interessant“ zu vergleichen, wie verschiedene Ansätze in den vergangenen Jahren performed haben. Doch lassen sich dadurch auch Rückschlüsse auf die Zukunft ableiten? Können Investoren einfach der Strategie des Bloggers mit der höchsten Rendite, quasi als „Best-in-Class“ folgen und vergleichbare Erfolge einfahren? Mitnichten.

Seien wir ehrlich, die Flut an Finanzblogs korreliert auch unmittelbar mit der Hausse der letzten Jahre. Wer mehrere Jahre hintereinander zweistellige Renditen einfährt, fühlt sich halt wie ein toller Hecht. Da fällt es leicht auf die „Sparbuch-Heinis“ und „Anti-Aktien-Sozis“ zu schimpfen. Es ist schließlich augenscheinlich so einfach aus Geld mehr Geld zu machen. Und das sogar innerhalb von zwei Jahren. „Welt schaue auf diesen tollen Investor und seine geile Rendite. So einem kann man trauen.“

Langfristiger Vermögensaufbau ist keine OP am offenen Herzen

Die Begründung für die Blogparade wird eingangs gleich klar gemacht: Du traust keinen Herz-Chirurg ohne Medizinstudium, warum also traust du einem Finanzblogger, dessen Rendite du nicht kennst?!

Nun, neben der Tatsache, dass Chirurgen wohl ebenfalls kein Track-Record à la „20 OPs, 10 leben, 8 tot, 2 auf buy-and-hold gesetzt“ führen, ist der Vergleich äußerst irre führend. Ein guter Anleger braucht weder ein VWL-Abschluss von der London School of Economics, noch einen Finanzberater. Ein Grundverständnis zur Funktionsweise der Märkte und Wirtschaft reicht aus. Vielleicht noch ein gutes Buch. Überhaupt: Wer sich für die Analyse von Renditen interessiert, der sollte umso mehr akzeptieren, dass es eine Best-Practice Anlagestrategie nicht gibt. Langfristig schafft es nämlich kaum jemand den Markt zu schlagen. Die beste Strategie scheint also zu sein, möglichst wenig zu machen. Dauerhaft, entspannt, breit in den Markt investieren und den Zollstab im Keller lassen – das sollte das Motto eines Jeden sein, der langfristig Vermögen aufbauen möchte.

Meine Hose bleibt an

Dieser „Beitrag“ zur Blogparade ist also leider enttäuschend: Meine Hose bleibt an. Meine Rendite der letzten zwei Jahre ist irreführend und ihre Veröffentlichung ist dem Zweck dieses Blog abträglich. Ich werde diese Rendite nicht über die nächsten zwanzig Jahre halten können. Mir ist das bewusst, es ist okay für mich. Einem Leser, der noch neu dabei ist und über das Investieren nachdenkt, vielleicht nicht. Potenzielle Enttäuschung und Verärgerung können dann in den nächsten Jahren folgen. Argwohn kommt auf: „Warum erreiche ich nicht die gleiche Rendite, ich mache doch was er macht?! Er verheimlicht etwas!“ Darauf folgt eventuell eine Aufgabe des Vorhabens, da der Fokus auf schnelle Erfolge anstatt auf langfristigem Aufbau liegt.

Der Zweck meines Blogs war von Anfang an zu zeigen, dass jeder langfristig Vermögen aufbauen kann. Meine Philosophie dazu, habe ich eingehend erläutert. Ich bin relativ offen mit meiner Sicht auf Anlagestrategien. Und das muss reichen.

Ich kann trotzdem verstehen, wenn Blogger mit anderem Fokus den Vergleich interessant finden. Dafür kann eine Blogparade der richtige Ort sein. Ich hoffe daher, dass Stefan genug interessante Beiträge verzeichnen kann. Und im Nachgang die richtigen Schlüsse daraus zieht. Oder eben gerade nicht zieht.

Cheers.

16 Kommentare

  1. Genau Pascal, deshalb immer wieder nur die Klassiker:
    Was bringt wie viel (Performance)? Sortiert nach Relevanz:
    1) Hohe Aktienquote. Bei 100% kannst du mittel-langfristig mit 7-8% p.a. rechnen
    Fuer jede 15% weniger Aktienquote entsprechend 1% weniger (also alles wie zB ARERO[60%Aktien] -> langfristig 2-3% Minderperformance)
    Kosto: „willst du gut schlafen: halte Renten; willst du gut essen: halte Aktien“
    2) Striktes Buy-and-Hold. Empirisch verlieren Privatanleger 3-4% p.a. gegenueber einem Weltportfolio wegen: Falscher Auswahl, Markettiming, Abgeltungssteuer und Gebuehren bei Umschichtungen
    Motto: „Hin- und Her macht Taschen leer“
    3) Passive ETFs vs aktiv gemanagte Fonds/RoboAdvisors (ca. 1-2% p.a.) v.a. wegen Gebuehren-Unterschied, aber auch wegen Abweichung der meisten aktiven Fonds von der Markt-Performance nach unten
    Holger: „Lebe aktiv – investiere passiv“
    4) Keinen Focus auf hohe Ausschuettungen legen. Performance-Unterschied eines Depot_1 mit 1,6% Ausschuettung p.a. (= 0,1-0,4% Steuern thes./aussch.) und einem Depot_2 mit 5%(=1,25% Steuern) betraegt ca. 1% p.a.
    These: „High-Yield-Investoren sind die besseren (Steuer)Buerger“
    LG
    Joerg

    • Hi Joerg,

      sehr schöne Zusammenfassung! Gefällt mir gut und kann ich so unterschreiben!

      Den Spruch von Kosto kannte ich noch gar nicht, trifft es aber gut. Wer nach deinen 4 Regeln investiert, muss nicht den internen Zinsfuß von zwei Jahren berechnen. Langfristig ist man damit gut aufgestellt. Ein kurzfristiger Performancevergleich bietet da keinen Mehrwert.

      Danke für deinen Kommentar!
      Pascal

  2. Gut, über den Bedarf für einen Schwanzvergleich kann man natürlich trefflich streiten. Zeitgenossen mit rekordverdächtigem Gemächt könnten diesem Vorhaben natürlich auch deutlich aufgeschlossener gegenüberstehen als manch weniger ausführlich bestückter – und Frauen sind da ja sowieso im Nachteil. 😉

    Aber um bei der Analogie zu bleiben:
    Für die Glaubwürdigkeit könnte es schon manchmal ganz hilfreich sein, wenn man als Leser zumindest wüsste ob sich der Schreiber aus finanztechnischer Sicht nun noch im Kindesstadium befindet, gerade seine Pubertät durch macht, die (vermutliche) Vernunft eines Erwachsenen sein eigen nennt, oder sich bereits in der vorgeblichen Weisheit des Alters sonnen kann.

    Oft lässt sich das Gelesene eben deutlich besser einordnen/erfassen, wenn auch ein paar Zahlen mit dran stehen.

    • Hi Martin,

      klar, die besser bestückten unter uns werden an so einer Aktion eher teilnehmen. Das verzerrt natürlich die Auswertung auch enorm und ist tendenziell gefährlich. Denn eine Top-Performance der letzten zwei Jahre bietet keinen Investitions-Kochanleitung für Anlage-Neulinge.

      Deinen zweiten Punkte finde ich interessant und kann ihm einiges abgewinnen. Grundsätzliche Informationen zur Anlagedauer, Anlageziele und Status können sinnvoll sein. Dem stehe ich durchaus offen gegenüber. Ich denke die Schilderung meines Anlageverhaltens ist allerdings nicht abhängig von meiner Depotgröße. Ich würde genauso vorgehen, unabhängig davon ob ich 5, 50 oder 200 TEUR im Depot schlummern habe. Dennoch können Alter und Anlagehorizont wichtige Zusatzinfos geben. Ich würde sicherlich mit 65 Jahren anders investieren. Gleiches gilt vielleicht, wenn ich gerade Kinder bekommen habe und mir ein Häuschen baue. Also valider Punkt.

      Beste Grüße
      Pascal

  3. Hallo Zusammen,

    ich habe über das Thema auch schon nachgedacht und für mich einen Mittelweg gewählt.
    Zuerst aber ist folgendes anzumerken: Anders als in Amerika, wo viel offener über Geld geredet wird, regiert in Deutschland & Co. eher der Neid. Ausserdem hab ich auch keine Lust, dass irgendwelche „Bettler“ vor der Tür stehen un die Hand aufhalten – nur weil sie nicht verstanden haben, wie man erfolgreich ein Vermögen bildet.

    Hierfür gibt es bekanntlich viele Wege. DEN WEG gibt es nicht!

    Ich selbst gebe auf meinem Blog lediglich das Dividendendepot bekannt und erläutere meine Handlungen dort. Dadurch wird ersichtlich was meine Indention bei meiner Anlage ist. Die Realwerte habe ich prozentual verschlüsselt. Die Aussage denke ich wird dadurch aber nicht geschmälert. Kann ja jeder seine ZAhlen einsetzen und schon kommt rüber, wie ein Dividendendepot – das noch im Aufbau ist funktionieren kann.

    Zu guter Letzt erlaube ich mir hier mal einen Link zu nennen (Falls ungewünscht bitte löschen :-)). So mach ich es: http://divdepot.de/mein-weg-zum-einkommen-mit-dividenden/

    • Hi Thomas,

      Danke für die Schilderung deines Vorgehens!

      Ich denke du hast mit deinem Blog nochmal einen anderen Fokus, als ich. Es geht technischer ins Detail. Du befürwortest und „bewirbst“ mit deinem Dividendendepot eine bestimmte Strategie. Verständlich, dass deine Leser dann auch mal „Butter bei die Fische“ fordern und Details einsehen möchten. Das kann bei dir also durchaus Sinn machen. Das du keine absoluten Werte veröffentlichst, finde ich richtig.

      Links immer gerne, solange es zielführend ist 😉

      Beste Grüße
      Pascal

  4. Ich werde auch noch einen Artikel drüber schreiben. Anfangs habe ich mich gesträubt, aber wer die Zahl unbedingt wissen will, darfs erfahren. Letztlich sind gerade die Ausschläge interessant, z.B. jemand mit 20% oder 0%.

    • Hi Jenny,

      ich bin gespannt. Ich werde zwar meinen internen Zinsfuß nicht veröffentlichen, werde aber die Blogparade dennoch mit interesse verfolgen!

      Beste Grüße
      Pascal

  5. Hey Pascal,

    durch dich bin ich gerade auf die Parade aufmerksam geworden. Interessanterweise muss ich gerade die ganzen dynamischen Investitionsrechnungen wiederholen und dachte mir: „Warum nicht mal konkret anwenden.“ Gut, jetzt habe ich meine Werte. Ob ich sie veröffentliche wird morgen spontan entschieden. Im Grunde ist es mir ja egal. Was es bringt? Ansichtssache. Teilweise kommt man sich halt dann vor, wie auf dem Terrain der bekannten Rendite-Marktschreier – so wie du eben schreibst..

    Danke & LG
    Johannes

    • Hi Johannes,

      ich werde mir meine Rendite auch mal errechnen. Was ich dann mit der Information mache? Mmmh vermutlich den Stempel „Dankend zur Kenntnis genommen“ draufpacken und abheften.
      Ich meine das Veröffentlichen an sich schadet ja nicht: Ich glaube halt nur, dass es der Transparenz unter Bloggern alleinstehend nicht zuträglich ist. Sie muss in den richtigen Kontext gerügt werden. Wenn unser Ziel ist, mehr Menschen zum investieren zu bewegen, dann müssten wir eigentlich einen riesigen Disclaimer runtersetzen. Ansonsten bleibt beim Leser nur hängen „Geil, wenn ich wie der Johannes investieren tue, dann bekomme ich jährlich 42% Rendite“ (habe dein Investitionsgeschick einfach mal geraten ;-))

      Danke dir und beste Grüße
      Pascal

      • Ich habe mich vor einigen Wochen entschieden, meine Rendite nicht mehr laufend zu errechnen und die entsprechenden Tabellenspalten in Excel ausgeblendet. Jetzt sehe ich nur noch Datum, Anzahl, Kurs Transaktionssumme des jeweiligen Kaufs.

        Ich habe auch im Onlinebanking lange nicht mehr ins Depot geschaut. Für meine ETFs habe ich Ordervorlagen eingerichtet, und ich springe von den Kontoumsätzen sofort in die Ordervorlage. Dort sehe ich den aktuellen Preis, rechne kurz aus, wieviel Stück ich für meine geplante Investitionssumme bekomme, platziere die Order, fertig.

        Blick ins Depot, Performance checken? Überflüssig. Blick auf die Preisentwicklung vor der Orderplatzierung? Überflüssig. Warum? Weil ich noch Jahre davon entfernt bin, aus der Vermögensaufbauphase in die Vermögenserhaltungsphase oder Vermögensverbrauchsphase überzugehen. Das weiß ich ohne Nachzusehen. Ob es in 7, 10, 15 oder 20 Jahren soweit ist, ist für meine konkret zu treffende Kaufentscheidung heute belanglos. Ich bin überzeugt, dass Markettiming sinnlos ist. Dann muss ich auch nicht wissen, wie der Kurs gestern, letzte Woche, letzten Monat war.

        Bei Finanzblogs ist die Frage nach dem warum für mich viel interessanter als das meßbare Ergebnis, das ohnehin nur selektiv dargestellt wird. Aus welchen Überlegungen/Überzeugungen hat sich jemand für eine bestimme Strategie entschieden? Kann ich damit etwas für mich lernen? Komme ich zu den gleichen oder anderen Schlüssen?

        Nur das Ergebnis zu sehen lässt eher Fragen zurück und verwirrt. „Eure Mütter“ dazu ein schönes Lied gemacht. Vielleicht können die männlichen Finanzblogger die Unsicherheit und Verwirrtheit nachempfinden, die sich hier entwickelt weil man zwar Ergebnisse beobachtet, aber die Grpnd nicht kennt. Und dann doch – warum eigentlich?- der Herde nachläuft: https://m.youtube.com/watch?v=FmdVUfLjDq0

        Liebe Grüße
        Swantje

  6. Hallo Pascal,

    ich lese deinen Blog sehr gerne – auch wegen Artikeln wie diesem. Mir gefällt (meist) wie du schreibst. Die GIFs fand ich am Anfang etwas „muss das denn sein“ – inzwischen liebe ich sie! Dazu ist alles so schön aufgeräumt und nicht mit Werbung zugeballert. Dafür mal: Danke!

    Ich finde es gut und konsequent, dass deine Hose anbleibt. „Full frontal“ würde für mich nicht so wirklich zu dem passen, was ich bei dir schätze: Eher zeitlos gültige Themen die zum Schmunzeln und/oder Nachdenken anregen und sind in meiner Wahrnehmung wohltuend weit weg sind von „ich bin mit meinen Investments ein toller Hecht, schwimmt mir alle nach!“. Von daher verstärkt auch deine Entscheidung an der Peepshow nicht teilzunehmen und stattdessen diesen Beitrag zu veröffentlichen deine Authentizität.

    Carolin Kebekus hat zu ungefragt die Hose runterlassen übrigens ein schönes Lied gemacht: https://m.youtube.com/watch?v=_oihDa2zDFk

    Liebe Grüße
    Swantje

    PS: Gute Buchempfehlung!

    • Hi Swantje,

      danke für lieben Worte, geht mir runter wie Öl 😉

      Bezüglich der GIFs gab es in den Kommentaren vor einigen Monaten mal eine ausgelassene Diskussion. Die einen hassen es, die anderen lieben es. Ich habe sie als eine Art Alleinstellungsmerkmal ins Herz geschlossen. Als Kompromiss habe ich die Quantität etwas angepasst und achte bei der Auswahl auf eine einigermaßen schnelle Ladezeit.

      Ich teile deine Einschätzung: Eine Veröffentlichung meiner Rendite würde einfach nicht zur Zielstellung meines Blogs passen. Da ist Authentizität wichtig. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es für andere Blogs Sinn macht.

      Danke auch für den Musik-Tipp, habe mich köstlich amüsiert 😀

      Beste Grüße
      Pascal

  7. Pascal, endlich spricht es jemand aus!

    Ich kanns nicht mehr lesen, dass egal wer seine
    Investitionen mit ihrer vergangenen Rendite rechtfertigen und diese dadurch automatisch für tauglich erklärt wird.
    Die falschen Rückschlüsse ziehen ist der Grund für den longterm Misserfolg.
    Vor allem die Zeiträume auf die man sich bezieht sind in Börsengrößenordnungen schlichtweg lächerlich.

    Die Varianz ist viiiieeeeel zu groß.

    Wichtigere Kriterien sind der gesunde Menschenverstand, Geduld, absolute Disziplin und striktes Bankrollmanagement (BRM). Mit BRM ist gemeint, dass man nur das investieren sollte, was man mittelfristig nicht benötigt zum Leben.
    Dann kommt man nie in Zugzwang mit Verlust verkaufen zu müssen.

    Anyway, starker Beitrag Pascal!

    Lg FelixETF

  8. Hallo Pascal,
    danke für die Erwähung als Aufgussverantwortlicher 🙂
    Auch dieser Artikel wäre fast an mir vorbei gegangen.

    Früher habe ich immer eine Benachrichtigungsmail erhalten, wenn es einen neuen Beitrag von dir gab. Nun schon länger nicht mehr…
    Ich setzte jetzt noch mal den entsprechenden Haken hier für dafür und ich hoffe dann klappt es wieder.

    Genau, lass die Cobra mal eingepackt 😉

    Beste Grüße
    Vincent

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