Meditation

…und die Sache mit der Achtsamkeit

Meditation

Mit Meditation, Hypnose und esoterischen Dingen habe ich eigentlich wenig am Hut. Dann habe ich allerdings in einer Podcast-Folge von Matthew Mockridge über das Meditieren und Achtsamkeit gehört. Matthew interviewed in seinem Podcast regelmäßig erfolgreiche Entrepreneure und erzählt auch von seinen eigenen Routinen. Als einen großen Game Changer für ihn nennt er dabei das morgendliche Meditieren. Auch seine Gäste geben das Meditieren regelmäßig als festen Bestandteil ihres Tagesablaufs an. Matthew spricht vom Meditieren als „Gym für den Kopf“. Die positiven Effekte, die für ihn das Meditieren zu dem größten Game Changer der letzten 10-Jahre machen sind die Beobachtung seiner eigenen Gedanken, die Fähigkeit den Flow des Alltags anzuhalten und bewusst den Augenblick zu begreifen. Er empfiehlt außerdem die sogenannte „Guided Meditation“ mittels der Headspace App.

Zudem soll regelmäßiges Meditieren positive Einflüsse auf die Gesundheit, Stress, Leistungsfähigkeit und Glück haben. Ein weiteres Thema, das derzeit viel diskutiert wird, ist Achtsamkeit. Meditieren soll nämlich zu verbesserter Selbsterkenntnis und Reflektion über die eigene Persönlichkeit führen. Was erstmal irgendwie nach Hippie klingt, ist recht schön durch ein gedankliches Bild darzustellen. Durch mehr Achtsamkeit ist man auch in stressigen Situationen besser in der Lage seine Gedanken zu ordnen. Man schafft es einen Schritt zurück zu gehen und seine Gedanken und Gefühle wie auf einem langsamen Karusell vor sich her drehen zu können. So kann man in diesen Momenten seine Gedankenwelt objektiver analysieren, lernt sich besser kennen und kann in der Zukunft gelassener reagieren.

Meditation mit App

Für mich waren dies Argumente genug, um es einfach mal zu probieren. Ich habe mir dazu die Headspace App runtergeladen. Hier kann man einen 10 tägigen Einführungskurs kostenlos absolvieren. Jede Session benötigt nur etwas 10 Minuten. Die App ist nur auf Englisch aber eine deutsche Alternative wäre beispielsweise 7Minds.
Von meiner ersten Meditation war ich positiv überrascht. Die App leitet einen mit einer angenehmen Stimme durch die Session und es hat rein gar nichts mit Esoterik oder Hokus-Pokus zu tun. Danach fühlte ich mich tatsächlich gut und ausgeglichen. Einen enormen Effekt auf meinen Alltag konnte ich anfangs jedoch nicht feststellen.

Allerdings dauert es im richtigen Gym auch einige Zeit bis sich optische Resultate zeigen. So ist es dann auch mit den Gym für den Kopf. Mittlerweile möchte ich es nicht mehr missen. Ich meditiere morgens nach dem Aufwachen oder nach der morgendlichen Dusche. Es hilft mir vor allem nicht direkt kopfüber in den Tag zu stolpern, sondern ein Bewusstsein für meine Gedanken zu schaffen und diese zu ordnen. Ich gehe dann gelassener an das Tageswerk und es fühlt sich an als seien meine Gedanken insgesamt strukturierter. Und auch im Tagesablauf kann ich mittlerweile meine Gedanken besser ordnen und fühle mich dadurch leistungsfähiger.

Also einfach mal ausprobieren und wenn es nichts für einen ist, dann kann man es ja wieder sein lassen!